Backups in Ubuntu mit “Back in Time”
Kürzlich bin ich auf ein nettes Backup-Tool namens "Back in Time" für Ubuntu gestossen. Dabei handelt es sich im Prinzip um nichts anderes als eine grafische Oberfläche für das Backup-Skript rsync. Somit stellt es auch eine schöne Alternative zu den anderen Backup-Programmen wie TimeVault oder Flyback dar. Das Projekt ist noch relativ jung und der Entwickler bastelt auch fleissig daran rum, weshalb es auch fast jede Woche eine neue Version gibt. Einen Blick ist es auf alle Fälle wert. Ich setzte Back in Time bei mir zuhause ein und bin bis jetzt sehr zufrieden damit.
Back in Time ermöglicht es einem fest zu legen, welche Ordner und Dateien man sichern möchte und auch wohin man diese speichern will (z.B. auf einer externen Festplatte). Des Weiteren ist es möglich die Backups automatisch in regelmässigen Abständen machen zu lassen. Back in Time kopiert aber nicht einfach die Ordner. Es schaut was sich seit dem letzten Backup verändert hat und sichert nur die neuen, bzw. geänderten Daten. Somit nimmt die Sicherung nicht so viel Speicherplatz in Anspruch, doch trotzdem hat man mehrere Wiederherstellungs-Punkte.
Das Programm ist relativ simpel gehalten und einfach zu bedienen. In der Hauptansicht finden sich 3 Spalten. In der Linken Spalte hat man die Zeitleiste, eine nach Datum sortierte Übersicht über die Speicherpunkte (Snapshots). In der Mittleren Spalte lässt sich zwischen den Ordnern navigieren und in der rechten Spalte sind die Dateien aufgelistet.
Auch die Einstellungen sind eigentlich selbsterklärend. Zudem gibt es das Programm komplett auf deutsch.
Downloaden kann man sich das Programm als .deb-Paket hier.
Auf der Webseite des Entwicklers gibt es weitere Screenshots und Infos zu Features & Bedienung:
http://backintime.le-web.org/