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Backups in Ubuntu mit “Back in Time”

Sonntag, 21. Dezember 2008

Back In Time HauptmenüKürzlich bin ich auf ein nettes Backup-Tool namens “Back in Time” für Ubuntu gestossen. Dabei handelt es sich im Prinzip um nichts anderes als eine grafische Oberfläche für das Backup-Skript rsync. Somit stellt es auch eine schöne Alternative zu den anderen Backup-Programmen wie TimeVault oder Flyback dar. Das Projekt ist noch relativ jung und der Entwickler bastelt auch fleissig daran rum, weshalb es auch fast jede Woche eine neue Version gibt. Einen Blick ist es auf alle Fälle wert. Ich setzte  Back in Time bei mir zuhause ein und bin bis jetzt sehr zufrieden damit.

Back in Time ermöglicht es einem fest zu legen, welche Ordner und Dateien man sichern möchte und auch wohin man diese speichern will (z.B. auf einer externen Festplatte). Des Weiteren ist es möglich die Backups automatisch in regelmässigen Abständen machen zu lassen. Back in Time kopiert aber nicht einfach die Ordner. Es schaut was sich seit dem letzten Backup verändert hat und sichert nur die neuen, bzw. geänderten Daten. Somit nimmt die Sicherung nicht so viel Speicherplatz in Anspruch, doch trotzdem hat man mehrere Wiederherstellungs-Punkte.

Back in Time EinstellungenDas Programm ist relativ simpel gehalten und einfach zu bedienen. In der Hauptansicht finden sich 3 Spalten. In der Linken Spalte hat man die Zeitleiste, eine nach Datum sortierte Übersicht über die Speicherpunkte (Snapshots). In der Mittleren Spalte lässt sich zwischen den Ordnern navigieren und in der rechten Spalte sind die Dateien aufgelistet.

Auch die Einstellungen sind eigentlich selbsterklärend. Zudem gibt es das Programm komplett auf deutsch.

Downloaden kann man sich das Programm als .deb-Paket hier.

Auf der Webseite des Entwicklers gibt es weitere Screenshots und Infos zu Features & Bedienung:
http://backintime.le-web.org/

DVDs rippen unter Ubuntu mit Handbreake

Donnerstag, 13. November 2008

Gute und einfache DVD-Rip Programme gibt es unter Ubuntu einige.

Doch bis jetzt hat mich vor allem HandBreake durch seine Geschwindigkeit überzeugt. Von Haus aus gibt es Handbreake unter Linux noch nicht mit einer grafischen Oberfläche. Allerdings gibt es einen relativ einfachen Weg Handbreake mit GUI selber zu Compilieren:

  1. ffmpeg aus den Ubuntuquellen deinstallieren, falls es überhaupt installiert ist:

    sudo aptitude remove ffmpeg

  2. Medibuntu-Paketquellen nach dieser Anleitung hinzufügen (GPG-Schlüssel nicht vergessen!)
  3. nun ffmpeg installieren

    sudo aptitude install ffmpeg

  4. Abhängigkeiten installieren:

    sudo aptitude install automake build-essential jam libdvdcss2-dev libtool subversion zlib1g-dev libbz2-dev dvdbackup xmlto texinfo g77 gfortran libgtk2.0-dev nasm doxygen libsdl1.2-dev gfortran-multilib gcc-multilib g++-multilib libesd0-dev libgtk1.2-dev libfftw3-dev electric-fence libx264-dev libx264-57 x264 libtheora-dev intltool gettext libgtk2.0-dev libglib2.0-dev libhal-storage1 libhal-storage-dev libhal-dev

  5. Yasm hier herunterladen und installieren
  6. Handbreake installieren:

    svn co svn://svn.handbrake.fr/HandBrake/trunk HandBrakesvn co

    cd HandBrake

    ./configure

    jam

    cd $HOME/HandBrake/gtk

    ./autogen.sh

    make

    sudo make install

  7. Fertig! Wenn alles geklappt hat, kann man HandBreake nun unter Anwendungen->Unterhaltungsmedien finden

EDIT: Seit kurzem gibt es jetzt auch eine offizielle Linux-Version von Handbrake mit grafischer Oberfläche. Somit kann man sich diese Anleitung jetzt sparen ;) .